Über mich -
Netti von MitGefühlFamilie

„Gib nie etwas auf, an das du jeden Tag denken musst!"

 

 

 

 

Der Kopf
Meine Qualifikation

Abschluss: Master of Science

in Entwicklungs-, Neuro- und Verhaltensbiologie (Universität Göttingen, 2017)

 

zertifizierte Stillberaterin 

(Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen, 2016) und fortlaufende private Fortbildung

 

Gründerin von MitGefühlfamilie 

(2021) Beraterin, Bloggerin, Kursleiterin für "Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern"

 

Warum du bei mir keine GfK oder Coaching Zertifikate findest

  1. Eine erfolgreiche Beratung basiert meiner Meinung nach nicht auf auswendig gelerntem Wissen, sondern darauf, dass jemand selbst Erfahrungen machen durfte, und sich aus Eigenantrieb mit dem Thema beschäftigt hat. Das tue ich seit inzwischen 6 Jahren! Außerdem ist eins der wichtigsten Dinge in der persönlichen Begleitung, dass die Chemie und das Vertrauen zwischen einander stimmen.
  2. Würde ich teure Zertifikate machen, wären meine Preise wahrscheinlich 3-4 mal so hoch. Das wäre sehr schade, Beratung sollte doch für jeden erschwinglich sein, der sie benötigt.
  3. Ich l(i)ebe meine Vision - und nichts motiviert so sehr zu guter Arbeit und hartem Training wie Motivation und Leidenschaft! Mein Herz schlägt hundertprozentig für Kinder, Eltern und Familien.

Das Herz
Meine Vision

Ich habe eine Vision, für eine Welt, in der Kinder Kinder sein dürfen, Eltern-Sein leicht ist und Freude macht. In der jeder Mensch Schutz und Liebe erfahren darf. In dieser Welt, in der ich leben möchte, gibt es folgende Dinge: 

Unterstützung

Familien und Eltern sollten sich gegenseitig unterstützen, anstatt sich in ihren Wohnungen einsam und hilfslos zu fühlen. Wir alle brauchen ein Dorf, das uns hält und durch schwierige Zeiten trägt. Jeder von uns hat so wertvolle Erfahrungen gemacht. Warum sollten wir nicht das Leben von anderen mit unseren Erfahrungen bereichern? Wenn jeder mit seiner Unterstützung und seinem Wissen seinem Nächsten ein bisschen hilft, geben wir der Menschheit so unendlich viel Kraft, Leichtigkeit und Liebe zurück.

Verständnis

Jeder Mensch ist einzigartig. Wir sind alle unterschiedlich, und irgendwo haben wir doch ziemlich viel gemeinsam. Leider sehen wir die Welt immer nur durch unsere Augen. Ich möchte, dass wir den anderen durch unser Herz sehen. Wer ist dieser Mensch? Wie fühlt er sich und was braucht er? Welche Sorgen und Ängste umtreiben ihn? Verständnis schafft Nähe & Verbindung. Verständnis ist der erste Schritt zum Frieden. 

Annahme

Viel zu lange wurde uns eingeredet, dass negative Gefühle nicht okay sind (und positive nur in Maßen). Doch damit ist jetzt Schluss! Alle Gefühle sind okay. Wenn ich Gefühle klein rede, verberge oder weghaben will, nehme ich sie nicht an. Und dann müssen sie sich noch extremer bemerkbar machen, und versuchen z.B., sich durch Aggression, Krankheiten oder Süchten Gehör zu verschaffen. Glück fängt dabei an, dass ich annehme. Ich nehme meine Gefühle an, sie gehören zu mir, sie sind ein Teil von mir (sie wollen mir nämlich nur helfen). Ich nehme meine Schwächen und meine Stärken an, sie machen mich einzigartig und wundervoll. 

Und auch andere Menschen nehme ich an, wie sie sind, mit ihren Gefühlen, Schwächen und Stärken. Das heißt übrigens noch lange nicht, dass ich jeden lieben oder mit allem einverstanden sein muss, was andere tun. Das heißt nur, dass ich diesem Menschen mit seinen Gefühlen, Schwächen und Stärken Raum und Platz einräume, genau wie mir selbst. Es ist okay, unangenehme Gefühle zu haben. Es ist okay, hilflos, frustriert oder traurig zu sein. Alles, was da ist, darf da sein.

Heilung

Es ist an der Zeit, dass wir unser inneres, verletztes Kind heilen und unsere uralten Glaubenssätz loslassen. Ich glaube daran, dass jeder Mensch erst dann sein Potential  entfalten und Lebensenergie nach außen tragen kann, wenn er sich zuvor nach innen gewandt hat, das bedeutet: 

Ich nehme mein inneres Kind in den Arm und tröste es. Ich stärke dieses Kind und bin ihm der Erwachsene, den es früher gebraucht hätte. Ich überprüfe meine Glaubenssätze über mich und die Welt. Sind sie wahr? Ich wandle sie um in kraftspendende, heilende Glaubenssätze. 

Wenn jeder Mensch seine Wunden heilt, können wir unseren Kindern ohne eigene Traumata und Trigger begegnen und schaffen so Platz für Liebe, für Miteinander, für Frieden. 

Der Weg
Meine Motivation

Als ich 2014 Mutter wurde, habe ich gemerkt, wie hilflos und allein man sich als Erstlingsmutter in unserer Gesellschaft fühlen kann. 

Hilfe bei Stillproblemen? Fehlanzeige.

Respektvoller Umgang auf Augenhöhe mit Kindern? Unmöglich.

Etwas anders machen als  es bisher gemacht wurde? Naiv!

Auf meinen Mutterinstinkt hören? Bloß nicht!

Doch da Aufgeben oder Anpassen nicht meinem Naturell entsprechen, zog ich folgendes Fazit:

Was mir fehlt in dieser Welt, werde ich der Welt eben schenken! 

Oder auch: Jetzt erst recht! ;) 

Ich gründete eine Stillgruppe, in der wir uns gegenseitig unterstützten und uns das Dorf waren, das jungen Familien so oft fehlt. In meiner Arbeit als Stillberaterin half ich vielen Frauen mit Stillschwierigkeiten, die von Arzt oder Hebamme keine Unterstützung mehr bekamen. 

Ich vertiefte mein Wissen aus dem Studium über die Entwicklung vom Embryo zum Erwachsenen.

Wie hat die Natur das denn vorgesehen?

Welche Gründe gibt es für das (manchmal anstrengende) Verhalten von kleinen Kindern?

Wie funktioniert das Gehirn von Kindern eigentlich?

Viele Glaubenssätze über Kindererziehung oder das Stillen stellten sich als Unwahrheit heraus. Manchmal wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen sollte, so irrsinnig waren manche Aussagen:

Er weint doch bloß, um dich zu manipulieren.

Wenn dein Kind jetzt nicht alleine schläft, lernt es das nie!

Dauerhaftes Stillen ist unnormal, dann wird das Kind wohl nicht satt an der Brust.

Kinder lernen am besten durch Belohnung oder Bestrafung.

Zum Glück war ich nicht allein mit meinen "neumodischen" (oder sind es nicht eher ganz ursprüngliche?) Ansichten, dass wir mit unseren Kindern liebevoll und ohne Erziehung umgehen können,  und fand immer mehr Eltern, die bereit waren, auch zu lernen, wie es anders geht. 

So kam ich vom Attachment Parenting in der Säuglingszeit (stillen nach Bedarf, Familienbett, tragen) als mein erstes Kind älter wurde zu der großen Frage:

Was kommt jetzt?

Was ist die Konsequenz aus bedürfnisorientierter Beziehung und wie kommuniziere ich mit älteren Kindern? Geht es auch ohne Frust und Strafen und Abwerten?

Meine Antwort war die gewaltfreie Kommunikation.

In der gewaltfreien Kommunikation fand ich all das, wovon ich glaube, dass es Kinder (und Erwachsene) brauchen. Die gewaltfreie Kommunikation hat uns unendlich viel Leichtigkeit, Freude und Verständnis in unser Familienleben gebracht. 

Wir nehmen nun wahr und interpretieren nicht mehr. Wir sprechen über unsere Gefühle und Bedürfnisse, anstatt den anderen zu bewerten oder Schuld zuzuschieben.

Es klingt so einfach, aber braucht natürlich viel Übung und Unterstützung. Gewaltfreie Kommunikation ist eine Lebenseinstellung, keine Methode. Und genau dabei möchte ich dir helfen.

Wenn du bereit bist, diesen Schritt auch zu gehen, findest du hier meine Beratungsangebote

Melde dich unverbindlich unter

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

* Kennzeichnet erforderliche Felder